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Sep. 7, 2010
Themenbereich / Archiv

Sport

Der wütende Abiturient - Michael Rensing und sein schweres Erbe
Michael Rensing hat es nicht leicht. Das ist ein schlimmer Satz für einen Eintrag, denn er ist hohl und abgedroschen, aber im Falle Rensing muss man ihn bemühen. Irgendwo zwischen eigenem Anspruch, den fordernden Rufen von Uli Hoeneß, einer zu gut besetzten Torhütergeneration und einem Schatten namens Kahn irrt ein junger Torwart umher und sucht seinen Platz im Fußball.

Es ist schon irgendwie unfair - da ist man ein durchaus talentierter Jungtorhüter, wird von den Offiziellen des eigenen Vereins zum legitimen Nachfolger des unantastbaren und ebenso legendären Oliver Kahn erkoren...mehr lesen

"Und drei, zwei, eins, los!"
Die vergangenen Monate wurde in Berlin heiß diskutiert: Der folgenschwere Amoklauf im baden-württembergischen Winnenden hat die Spitzenpolitiker in der Hauptstadt ins Grübeln gebracht. Eine Verschärfung des deutschen Waffengesetzes liegt bereits in der Schublade, vor allem Paintball steht im Fokus der Kritik. Ein Erfahrungsbericht.

Es ist Sonntagmittag und die Sonne brennt. Zusammengekauert und mit angezogenen Beinen liege ich zwischen einer umgekippten rostigen Regentonne und einem schiefen, mannshohen Bauzaun. Über den Rand der Tonne kann ich die Überreste eines alten, maroden Fabri...mehr lesen

Doppelleben zwischen Stadion und Hörsaal
Timo Schultz, Fußballprofi des FC St. Pauli, ist eine Rarität im deutschen Profifußball. Der 32-Jährige studiert neben seinem Job beim Kiezclub auch an der Universität Hamburg im siebten Semester Sport und Geschichte auf Lehramt. ON AIR berichtet über die komplizierte, aber interessante Doppelbelastung des Mittelfeldspielers.

Auf den ersten Blick wirkt Timo Schultz wie ein gewöhnlicher Student: Gut gelaunt und frisch gestylt, kommt uns der 32-Jährige entgegen, unter dem Arm eine Kulturtasche. Allerdings verlässt er in diesem Moment nicht das Uni-Gebäude, sondern den Kabinentrakt des...mehr lesen

Die Arena kocht....vor Freude!
Aus den letzten zehn Spielen gab es acht Siege für die Mannschaft von Chef-Trainer Bill Stewart. Der „schwarze November“ ist bei Fans und der Mannschaft vergessen und nun läuft es wieder richtig rund bei den Kölner Haien. Nachdem die Play-Offs in weite Ferne gerückt waren, hat die Mannschaft sie nun wieder fest vor Augen. - und das Saisonziel im Blickfeld!

Der Dezember begann zwar mit einer bitteren Niederlage gegen die Hannover Scorpions, den mittlerweile Dritten der DEL-Tabelle. Jedoch war diese Pleite schnell vergessen: Mit Siegen gegen Krefeld, den Ice Tigers und dem Spitzenteam...mehr lesen

Die magische 6
Die Heimserie ist gegen den Meister aus Berlin gerissen, Auswärts ist man seit Mitte Dezember sieglos und als 8. der aktuellen DEL Tabelle ist man von einer direkten Teilnahme an den Play-Offs mittlerweile weit entfernt. Droht der Traum zu platzen?

Bitterer Rückschlag im Kampf um Platz 6

Platz 6 bedeutet die direkte Teilnahme an den Play- Offs und ist die magische Marke für die Kölner Haie. Die Mannschaft, die Verantwortlichen und vor allem die Fans wünschen sich nichts mehr, als die Saison nicht schon Mitte März zu Ende gehen zu lassen. Seit Wochen strömen di...mehr lesen

Shaun White – Ein Snowboarder ohne Grenzen
„Das Gesicht des Snowboards“, „Der Zehn-Millionen Dollar Mann“ oder gar „Amerikas olympische Ikone“ – Die Zeitungen überschlagen sich momentan, sobald der Name des Snowboarders Shaun White in den Raum geworfen wird. Kein Superlativ scheint groß genug zu sein, keine Überschrift dem gerecht zu werden, was der Mann mit den zotteligen roten Locken auslöst, sobald er sein famoses Können in der Halfpipe unter Beweis stellt. Doch was für ein Mensch verbirgt sich eigentlich hinter dem ebenso coolen wie talentierten Mr. White, der mit seinen phänomenalen Sprüngen und außergewöhnlichen Stunts die Winter...mehr lesen

Sportunfälle – Zwischen Siegesträumen und tödlicher Gefahr
Felipe Massa ist es passiert, Jan Ulrich auch und selbst Amateur-Sportler können ein Lied davon singen: Ein einziger Moment der Unachtsamkeit und schon landet man auf einmal unsanft in den Reifenstapeln (Formel 1), auf dem harten Asphalt (Radsport) oder eben auf dem Boden der Tatsachen (sämtliche Sportarten). Ob nun bei Trainingsrennen oder wichtigen Punktspielen - die Angst vor dem Versagen ist immer dabei.

Eine noch viel wichtigere Rolle jedoch sollte die Angst vor Verletzungen, also der Gefährdung der eigenen Gesundheit sein, denn schließlich ist sie das Kapital eines jeden Leistu...mehr lesen

Ja ist es denn schon Ostern?
Eigentlich sollte man glauben, dass gerade die 5. Jahreszeit, der Karneval in Köln, die Herzen höher schlagen lässt und die Stimmung in der Domstadt aber auch nichts und niemand trüben kann. – Doch weit gefehlt!

Der Monat Februar war für den KEC und seine Anhänger sportlich, wie auch neben dem Eis, keiner mit wirklich schönen Momenten. Neben drei Niederlagen in Folge, steht nur ein Sieg gegen die Ice Tigers zu buche. Die Pre-Playoffs sind in Gefahr, scheinbar wurden Spielergehälter nicht pünktlich gezahlt und dem Verein droht sogar durch über 500.000 Euro Schulden die Insolvenz. Alle...mehr lesen

„Shaun White ist ein ruhiger und zurückhaltender Typ"
Im Snowboardcross Weltcup fuhr Alex Kupprion regelmäßig in die Top Ten. Die ersten internationalen Rennerfahrungen sammelte Alex Kupprion in der ISF Tour. 2006 fuhr er als deutsche Hoffnung nach Turin zur Winter-Olympiade 2006. Roman Przibylla sprach mit ihm über ShaunWhite, seine Eindrücke vom olympische Dorf, sein Ergebnis und die Olympiade 2010 in Vancouver.

Roman Przibylla: Du warst im Olympia Team 2006 von Turin. Verfolgst du momentan auch regelmäßig die Olympiade in Vancouver?
Alexander Kupprion: Ja die Snowboardevents habe ich mir alle angeschaut, sonst habe ic...mehr lesen

Die Haie am Boden
Pavlov`s Versprechen werden nicht gehalten!

In den Monat Oktober startete der KEC zunächst mit drei weiteren Siege, unter anderem gegen die „Ice Tigers“ und die „Grizzlies“ aus Wolfsburg. Doch was danach kommen sollte, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand für möglich gehalten.

6 Pleiten in Folge! Doch damit nicht genug: Die Haie präsentierten sich einfallslos und ohne jegliches Konzept. Die Offensive war ein Schatten ihrer selbst, während die Defensive den Gegner zum munteren Tore schießen einlud. 5 Gegentore in Frankfurt, 4 zu Hause gegen Iserlohn, 4 in Hannover und...mehr lesen

„Es war nicht daran zu denken, sich zu outen“
Marcus Urban, ehemaliger DDR-Fußball-Jugendnationalspieler brach seine viel ver-sprechende Karriere 1993 frühzeitig ab, weil er es nicht mehr als schwuler Fußballer verstecken wollte. Im Interview mit DIGGER spricht der gebürtige Thüringer über die fehlende Akzeptanz von Homosexualität im Fußball.

JR: Herr Urban gibt es Fußballer, die in der schwulen Szene als besonders attraktiv gelten?
MARCUS URBAN: Ja klar. Die Favoriten sind David Beckham, Cristiano Ronaldo, aber auch Michael Ballack. Ich hingegen habe nicht so den Mainstream-Geschmack. Ich finde Wayne Rooney süß oder Ail...mehr lesen

§ 7 - Alle gegen Hoffenheim!?
Doping ist seit Jahren ein brisantes Thema, das leider immer wieder im aktuellen Fokus steht. Ob bei der Olympiade, der Tour-de-France oder auch im Biathlon, oft sorgen Sportler und Verantwortliche für negative Schlagzeilen im Bezug auf Dopingsünden. Auf die Bedeutung von Doping im Fußball angesprochen, bekommt man von vielen Managern, Trainern und Spielern der Fußball-Bundesliga noch heute Sätze zu hören wie: „Fußball ist ein zu komplexes Spiel. Da bringt Doping nichts.“ oder „...mit Dopingmitteln trifft man das Tor auch nicht besser.“ Aussagen, die von Experten in schöner Regelmäßigkeit wi...mehr lesen

Einstürzende Neubauten
Was haben wir uns nicht die Augen gerieben, als letzten Sommer die Bundesliga an den Start ging und wir auf einmal vor dem großen Unbekannten standen. Jürgen Klinsmann, Martin Jol, Fred Rutten, Bruno Labbadia, Jürgen Klopp – alles neue Trainer, und dann auch noch allesamt bei den größten Vereinen Deutschlands. Aufbruchstimmung in der Bundesliga soweit der Blick reicht, neue Konzepte, neue Philosophien, neue Ansprüche. Es vergeht nicht einmal ein Jahr bis davon nicht mehr vieles übrig bleibt. Fred Rutten verabschiedet sich bereits im März aus Gelsenkirchen, und auch Jürgen Klinsmann muss so ...mehr lesen

Mit der Brechstange gegen Buddha
In der 10. Klasse hatte ich Chemieunterricht, wie vermutlich jedes andere Kind in Deutschland auch. Ich war erbarmungslos schlecht in dem Fach, was dann nur noch auf ein gutes Viertel der Kinder in Deutschland zutrifft. Wer bereits einmal Chemie hatte, der weiß auch, dass man dort spannende Experimente macht. Dabei werden allerhand kompliziert aussehende Glaskonstruktionen zusammengesteckt, manchmal auch nur ein normales Glas, dann kommt irgendwo ein Gasbrenner drunter und dann erhitzen wir irgendetwas, und wenn es klappt, dann ist irgendetwas bewiesen was der Lehrer schon davor wusste, und we...mehr lesen

"Daumen hoch"
Als sich die Mannschaft des 1. FC Köln am 25.06.09 zur ersten Trainingseinheit vor unglaublichen 21.000 Fans im heimischen Rhein-Energie-Stadion eingefunden hatte, war Einer natürlich ganz besonders im Blickfang der Zuschauer und Journalisten – Lukas Podolski alias „Prinz Poldi“. Der Hype um ihn war wie erwartet groß und wurde durch dieses unglaubliche Spektakel auch wieder einmal bestätigt. Die Trainingseinheit als Solche ging hierbei etwas verloren, wobei man bei genauerem Hinsehen auch hier schon eine erste Entwicklung, was die Person Lukas Podolski bei den Geißböcken betrifft, sehen und an...mehr lesen

Im Oktober weiß man mehr!
Donnerstag 02. Juli 2009 11.00 Uhr Ortszeit, der Spielplan der neuen Bundesligasaison 09/10 wurde veröffentlicht und vom DFB vorgestellt. Im Fokus liegen natürlich der Meister VFL Wolfsburg und der Rekordmeister Bayern München um Trainer L. Van Gal. Doch für eine Mannschaft wird der Start besonders schwer.

Wenn am Wochenende des 17. Oktober 2009 der 1. FC Köln auf den FSV Mainz trifft, wissen die die Verantwortlichen und vor allem die Fans mehr über die Rolle des FC in der diesjährigen Saison. Schafft man bis dorthin sich von den Abstiegsplätzen fernzuhalten, so kann es zum Ende h...mehr lesen

Der rote Stier als Chance
Mitten am Elsterbecken in Leipzig steht ein ein großes Stadion. Es hat viel Platz, es ist modern, es hat eine gute Lage. Das Zentralstadion in Leipzig hat nur ein Problem – niemand möchte es so recht nutzen. Der Fußball im Osten liegt – zumindest mit einem Blick auf Ergebnisse - brach. Das ist nicht von heute auf morgen passiert, aber dennoch lässt sich nicht leugnen, dass die letzte Saison dem Ostfußball einen weiteren herben Schlag verpasst hat. Nach dem Abstieg von Energie Cottbus findet sich kein einziger Club mehr aus der ehemaligen DDR im Oberhaus der Bundesliga wieder. Lediglich in der...mehr lesen

Tradition verpflichtet!
Die Saison 08/09 wurde, betrachtet man die letzten fünf Jahre der DEL, erwartungsgemäß beendet. Die Eisbären Berlin gewannen im Finale gegen die DEG Metro Stars mit 3:1 und feierten ihren vierten Titel in den letzten fünf Jahren. Auch in dieser Saison sind die Erwartungen in Berlin hoch, doch wie steht es eigentlich um den Vorletzten der Saison? – den Traditionsverein der Kölner Haie?

Die Kölner Haie, gegründet 1972 und seit diesem Tage noch nie aus der DEL abgestiegen, erlebten eine turbulente Saison 08/09. Als 15. von 16 Mannschaften beendete man, trotz hohen Erwartungen, die Sais...mehr lesen

Der Hai hat wieder Biss
Starke Offensive, aber nicht unkontrolliert – trickreich, aber nicht verspielt – aggressiv aber keinesfalls unfair. So präsentieren sich die Haie seit dem Beginn der neuen Saison.
Nach starkem Saisonbeginn gegen Iserlohn und die Kassel Huskies folgten schwererkämpfte Siege im Penalty gegen die Punguine und Straubing. Als zwischenzeitlicher Tabellenführer ging man ins 184. rheinischen Derby und feierten schließlich verdient den 4. Sieg in Folge. Danach ging den Haien nach der anfänglichen Euphorie etwas die Puste aus und man musste sich in den zwei Auswärtsspielen in Augsburg und gegen d...mehr lesen

Den Erfolg im Vordergrund
– und doch kein Glück!

Er ist kein Mann der großen Worte, doch bringt es immer auf den Punkt. Er lässt sich von niemandem bei seiner Arbeit dreinreden, doch beeindruckt durch unglaubliche Transparenz. Und Er stellt den Erfolg der Mannschaft vor persönliche Wünsche, doch wirkt trotzdem für viele wie eine Art „Vaterfigur“. Für Bill Stewart, den Chef-Coach der Kölner Haie, zählt nur eins, und das ist ausnahmslos der Erfolg.

Nach der bitteren Niederlage zu Hause gegen Wolfsburg hatte Bill Stewart auf der Pressekonferenz noch einmal eindringlich gewarnt: „Die Wolfsburger käm...mehr lesen


Ausgabe 07/2010



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