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Sep. 7, 2010
Themenbereich / Archiv

Kultur

Französisch für Anfänger - Rezension
Eine Rezension von Silja Ukena's „Ein Jahr in Paris. Reise in den Alltag“ In dem Roman "Ein Jahr in Paris. Reise in den Alltag" begleitet der Leser die Autorin Silja Ukena bei ihrem Abenteuer in Paris. Sie möchte Französisch lernen, aber keinesfalls nur die Sprache und schon gar nicht in einem langweiligen Sprachkurs an der Volkshochschule. Nein, die 30-Jährige packt kurzerhand ihren Koffer, trennt sich von ihrem langjährigem Freund Georg, kündigt ihren Job und macht sich auf den Weg in die Stadt der Liebe und der Literatur. Dort angekommen, ist die Enttäuschung groß: es regnet und von ...mehr lesen

Vom Schwerverbrecher bis zum Priester
Jeder zehnte Deutsche hat eine Tätowierung. Und wenn Politiker aus Österreich nach einem Anti-Tätowiergesetz schreien, fängt für die meisten Tattoo-Freunde der Spaß erst an.

Ein leises Surren liegt in der Luft, es riecht nach Desinfektionslösung. Vom lauten Kieztrei-ben bekommt man hier, in einer Nebenstraße der Reeperbahn, nicht viel mit. Es wird konzent-riert gearbeitet. Die Wände des kleinen Ladens sind mit riesigen Tafeln verkleidet, die hun-derte verschiedener Motive zeigen: Drachen, Anker, Totenköpfe.
Neben einer mit schwarzem Leder überzogenen Liege sitzt Günter. Der M...mehr lesen

Ein fast perfekter Plan
Obwohl Richard einen eher durchschnittlichen Job ohne große Perspektive hat und seine Freundin Kerstin ihn aushält, ist er mit seinem Leben rundum zufrieden: In seinen Augen ist Kerstin die perfekte Frau, das Zusammenleben mit ihr ist die Erfüllung all seiner Träume.

Freundin Kerstin hingegen, die sich als erfolgreiche Unternehmerin im eigenen Frisörsalon tagtäglich mit den kleinen oder größeren Zickereien ihrer wohlhabenden Kunden auseinan-dersetzen muss, will mehr vom Leben. Von Ruhm und Glamour geblendet, schmiedet sie kurzerhand einen teuflischen Plan: Richard soll die reiche...mehr lesen

Female Fantasies
Pornografie ist ein Wort, das noch immer bei vielen Frauen negative Gefühle hervorruft. Doch die Erotikindustrie liegt längst nicht mehr allein in Männerhand, denn immer mehr Frauen wagen sich hinter die Kamera.
Sanft streicht die violette Feder über die Konturen des weichen, reinen Gesichts der jungen Frau, deren Augen mit einem dunklen Tuch verbunden sind. Direkt unter ihren leicht geöffneten Lippen glänzt ein einzelner silberner Stecker. Genüsslich legt die Braunhaarige den Kopf nach hinten und genießt die sanften Streicheleinheiten, räkelt sich auf einem großen dunkelroten Bett. Eine...mehr lesen

Die unstillbare Gier
Banker, Journalisten, Aktionäre, Wahrsager: Sie alle haben Grund neidisch zu sein. Denn keiner von ihnen sah das kommen, was der Amerikanische Autor Adam Haslett bereits vor einigen Jahren vor Augen hatte: Eine weltweite Finanzkrise, ausgelöst durch übertriebene Spekulationen und der scheinbar unstillbaren Gier einiger Banker.
Fast schon unheimlich ist es, wie genau er die kriminellen Machenschaften an der Wall Street in seinem kürzlich erschienen Roman „Union Atlantic“ schildert. Genau jene Machenschaften, die im vergangen Jahr tatsächlich zu dem Pleitegang der Amerikanischen Bank „Lehma...mehr lesen

„Junggesellenabschied“
Das Erstlingswerk von Matt Rudd, „Junggesellenabschied“ beschreibt den in London lebenden Journalisten William Walker. Er hat es geschafft und seine absolute Traumfrau Isabel vor den Traualtar geführt. Dazu hat er einen tollen neuen Job, super Freunde und trotz kleinerer Alltagsprobleme sieht er seiner Zukunft entspannt und glücklich entgegen. Doch dann beginnt Isabels bester Freund Alex, sich immer mehr in das Eheglück einzumischen. Als wenig später auch noch Williams Ex-Freundin Saskia, alias „die Beziehungszerstörerin“, auftaucht, sieht sich William dem Junggesellenleben wieder bedrohlich n...mehr lesen

66/67 - Fairplay war gestern
„Wir sind oben, manchmal unten. Wir sind immer mittendrin.“

Die ersten Zeilen der inoffiziellen Hymne des Fußballclubs Eintracht Braunschweig beschreibt die Geschichte des Filmes „66/67- Fairplay war gestern“ von Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser.
In einer Kneipe steht ein Fan des Fußballclub Wolfsburg vor drei verschlossenen Toilettentüren. Er muss dringend, also trommelt er gegen eine der Türen. Dahinter versteckt sich Otto, ein Fan des Fußballclub Eintracht Braunschweig. Otto gibt ein Klopfzeichen durch die Toilettenwand und alle drei Türen springen auf.
Die Trup...mehr lesen

Für die JETZT-Welt
Was sagen der Coffe-to-go Becher oder die Bionade eigentlich über uns und unsere Zeit aus? Um es herauszufinden, musst du keine Soziologie-Vorlesung besuchen. Sondern „Das Jetzikon“ von Tobias Moorstedt und Jakob Schrenk lesen.

Vom Arschgeweih bis zum Zahnbleichmittel: In ihrem Buch „Das Jetzikon: 50 Kultobjekte der Nullerjahre“ schreiben die Autoren Tobias Moorstedt und Jakob Schrenk mit viel Humor und Zeitkritik über alltägliche Dinge. Die Autoren haben ihr Buch in 50 Kapitel gegliedert, in jedem einzelnen wird ein Gegenstand unserer Zeit unter die Lupe genommen. Was sagt zum ...mehr lesen

Sitting Küchenbull – Gepfefferte Erinnerungen eines Kochs
Fernsehköche und Kochshows überfluten momentan die deutsche Medienlandschaft. Egal ob als „Kochprofi“ oder Restauranttester – deutsche Sterneköche scheinen heutzutage nicht mehr nur still in ihrer Küche „herumbrutzeln“ zu wollen, sondern greifen nach der ganz großen Karriere.

Und obwohl wir uns vor lauter Rezepten und Weinempfehlungen kaum noch retten können, bringt Sterne- und Fernsehkoch Vincent Klink, bekannt aus der Kochsendung „ARD-Buffet“, jetzt seinen kulinarischen Werdegang sogar als Buch heraus. In seinem Erstlingswerk „Sitting Küchenbull – Gepfefferte Erinnerungen eines Ko...mehr lesen

Curry-Connection
Schwüle, drückende Hitze, lärmende Menschenmassen und ein ungeheures Gefühl von Fremde – Das sind einige der Eindrücke, die Bruno Ziauddin durch den Kopf schwirren, als er zum ersten Mal in seinem Leben indischen Boden betritt. Hier, in der Heimat seines verstorbenen Vaters, will er sich auf Spurensuche nach dessen Vergangenheit begeben: Wo ist der Vater geboren worden, wo überhaupt aufgewachsen und zur Schule gegangen? Welche Orte hat er früher regelmäßig besucht, in welcher Gegend hat die Familie gewohnt? Und wie konnte er, aus einer zwar besonders kinderreichen, aber dafür umso ärmeren Fami...mehr lesen

Fashion Week Berlin
Vom 19. bis 24. Januar fand in Berlin die Modewoche statt. Das Highlight war die sechste Mercedes-Benz Fashion Week. Die atemberaubenden Fashion Shows und die dazugehörigen Designern und Promis gaben sich keine Blöße und zeigten sich wieder von ihrer besten Seite.

Zu der Modewoche gehörten zusätzlich auch Messen wie die Bread and Butter (B&B), die auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof statt fand, die Fachmesse Premium, die Spirit of Fashion und unzählige Showroom- Meilen des Berliner Senats, die allen modebegeisterten Berlinern offen standen und über die ganze Stadt vertei...mehr lesen

„Ich habe doch nichts gemacht!“
Der neue Film der Coen-Brüder: Ein jüdischer Mann im Amerika der 60er Jahre durchlebt einen Schlamassel nach dem nächsten - seine Frau verlässt ihn, sein Sohn kifft und im Job hofft er verzweifelt auf eine Festanstellung. Er wendet sich vertrauensvoll an gleich mehrere Rabbiner, aber außer Lebensweisheiten haben die für ihn auch keine Hilfe.

„A Serious Man“ ist vor allem etwas für die Kinozuschauer, die schwarzen Humor mögen. Es gibt viele lustige Szenen, dabei gilt: Wer am lautesten lacht, kann am ehesten nachvollziehen, was Hauptfigur Larry Gopnik erlebt. So zum Beispiel, wenn der ...mehr lesen

Zweiohrkücken - Das Hörbuch zum Film
Die Story ist schnell erzählt: Nach zwei Jahren Beziehung ist auch bei Obermacho Ludo und Kindergärtnerin Anna die erste Verliebtheit verflogen, immer öfter kommt es zum Streit. Längst ist der ganz normale Alltag eingekehrt, in dem zwischen Leergut wegbringen und Wäsche waschen immer weniger Zeit für gemeinsame romantische Stunden zu zweit bleibt. Als dann zusätzlich zu Partner- und Kindergartenstress dann zuerst auch noch Ludos Ex-Affäre und obendrein Annas Ex-Freund Ralf auftauchen, ist das Chaos perfekt. Es folgt Missverständnis auf Missverständnis, bis Anna und Ludo plötzlich vor den Scher...mehr lesen

Mao Zedong
Wenn man mehr über das Leben von Mao Zedong erfahren möchte, gibt es hierfür viele Möglichkeiten. Möchte der Otto-Normal- Bürger sich allerdings an eine Beurteilung über den „großen Vorsitzenden“ wagen, steht er häufig vor einem Problem. Fernöstliche Zensur und unterschiedliche vertretene Interessen sorgen für die unterschiedlichsten Interpretationen.

So wird ein und derselbe Sachverhalt von dem einen Autor als Beweis für Maos Unmenschlichkeit angesehen, vom anderen aber als Heldentat glorifiziert. Um sich hier einen objektiven Überblick zu verschaffen, ist es sicherlich wichtig, e...mehr lesen

"Jeans-Shorts sind mein Markenzeichen"
ER war nicht wie jeder andere, ER hat gerne seine und die Grenzen seiner Mitmenschen getestet und zudem hat ER die Farben im Tennissport eingeführt. Alles Anzeichen eines echten Revolutionärs. Doch das wollte Andre Agassi nie sein. Er gewann 8 Grand-Slam Turniere und insgesamt 60 Einzelturniere, dazu war er der erfolgreichste Davis-Cup Spieler der Geschichte. Seine wahre Geschichte ist jedoch eine andere, wie er in seinem Selbstportrait „Open“ eindrucksvoll schildert.

Als rebellischer Superstar ist Andre Agassi in den Köpfen vieler Menschen in Erinnerung geblieben. Mit neonfarbenen ...mehr lesen

Eine Rezension von Jincy Willett’s „Die Dramaturgie des Tötens“.
Seit fast dreißig Jahren hat Amy Gallup keinen Roman mehr veröffentlicht. Um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, bietet die erfolglose Schriftstellerin Kurse für kreatives Schreiben an. Ihre neue Klasse scheint dabei eine der besten zu sein, die sie je hatte. Amy ist begeistert, denn selten waren Gruppen so motiviert und kreativ wie dieses Semester. Bis plötzlich anonyme Drohungen auftauchen und einer ihrer Schüler ermordet wird. Amy wird klar: der Täter muss ein Teilnehmer ihres Kurses sein. Sie und ihre Schüler beginnen zu rätseln, wer für die schrecklichen Taten verantwortlich sein k...mehr lesen

Rezension zu „Soundtrack meiner Kindheit“
Als Jan Josef Liefers vierzig Jahre alt wurde, schenkte ihm sein Vater ein Filmrolle: Ein Stummfilm auf Super-8, gewickelt auf einer Plastikspule. Der Schauspieler Karlheinz Liefers hatte über viele Jahre hinweg, mehr oder minder prägnante Ereignisse im Leben der Familie mit seiner russischen Zenit Quarz 8 festgehalten. Kann man sich ein schöneres Geschenk vorstellen? „Meine Kindheit ist ein Stummfilm. Die Bilder flimmern zappelnd und stolpernd, wie in einem dieser uralten Streifen von 1910 (…) Und langsam höre ich etwas. Langsam beginnt er zu klingen, der Soundtrack zum Film meines Vaters, de...mehr lesen

Granaten wie wir
.....es gibt doch noch einen Grund fern zu sehen

Es ist doch fast jeden Abend das selbe Dilemma: Wer sich abends vor den Fernseher setzt, und auf ein etwas höheres Unterhaltungsniveau abseits von „Die Super Nanny“ oder „Frauentausch“ hofft, wird oft bitter enttäuscht. Vorbei sind die Zeiten in denen „TV Total“ nur ein einziges Mal in der Woche lief. Mittlerweile muss man das Dauergrinsen von Stefan Raab gleich vier Mal pro Woche ertragen. Quantität statt Qualität scheint wohl hierbei die Devise zu sein. Wo mir noch vor wenigen Jahren eine Stunde lang vor Lachen fast die Tr...mehr lesen

Ein stiller Thriller
Jim Jarmuschs neuer Film, „The Limits of Control“ lebt von seiner ruhigen Atmosphäre und seiner Rätselhaftigkeit. Ein Mann in einem glänzend blauen Anzug geht durch die Empfangshalle eines Flughafens. Er setzt sich zu zwei Männern, die Sonnenbrillen tragen. Die drei schauen sich wissend an. Nachdem sie ihre Sonnenbrillen abgenommen haben, sagen die beiden Männer: „Gehen Sie zu den zwei Türmen. Achten Sie auf die Violine.“ Dem Zuschauer wird in dieser Anfangsszene von „The Limits of Control“ deutlich: Hier wird eine geheime, möglicherweise kriminelle Absprache getroffen. Im weiteren Ges...mehr lesen

Die hoffnungslose Reise von Yvan und Didier
Die Vorschau zu „El Dorado“ verspricht einen witzigen Film voller skurrilem Humor. In einer Szene etwa sitzen zwei Männer betrunken im Auto. Der eine bindet dem anderen die Haare ans Autodach, damit dieser nicht beim Fahren einschläft. Eine lockere Komödie über zwei Loser? Genau das ist „El Dorado“ von Bouli Lanners nicht. Bis auf die witzigen Szenen im Trailer ist der Rest des Filmes eine bedrückende und langatmige Geschichte über zwei verlorene Gestalten. Er beginnt so: Yvan, ein dicker Mann mit wirren, ungepflegten Haaren findet einen Einbrecher unter seinem Bett. Der Einbrecher wi...mehr lesen

Sex, Drugs, Rock and Tokyo
„Wir kauften Bier in einem Konbini, gingen danach Essen in einem Izakaya und ich fuhr schließlich betrunken nach Hause in meine Wohnung in Koenji.“ So beschreibt David Schumann in seinem Buch „The Tokyo Diaries“, wie er in Tokyo seinen Feierabend genießt. Dort erlebt er ein normales Studentenleben, mit Prüfungsstress, Liebeskummer und Trinkabenden mit Freunden. Bis ihn eines Tages eine Fotografin auf der Straße anspricht, ob er nicht für Modelfotos posieren möchte. Innerhalb eines Jahres wird Schumann vom Anfänger zum gefragten Model und ziert schließlich die Titel bekannter japanischer...mehr lesen

Hurricane oder Hurrikan?
Der ganz normale Wahnsinn hat einen Namen, Hurricane Festival in Scheeßel. An circa 361 Tagen im Jahr liegt hier in der 13.000 Seelen großen Einheitsgemeinde am Rande der Lüneburger Heide “der Hund begraben“. Die absolute Ausnahme stellt das alljährlich auf dem Gelände der Motorrad-Sandrennbahn „Eichenring“ veranstaltete HURRICANE FESTIVAL dar. Nicht zuletzt auf Grund der sehr wechselhaften und mitunter verheerenden Wetterbedingungen ist das Festival, welches am vergangenen Wochenende zum 13. mal stattfand, ein Erlebnis für sich. Diesen grenzwertigen Bedingungen trotzen Jahr für Jahr über 60.0...mehr lesen

Der Wahnsinn hat einen Namen...
Wie jedes Jahr im Juni, war es nun wieder soweit. Der Flugplatz im Baden Württembergischen Neuhausen ob Eck öffnete für insgesamt vier Tage seine Pforten für mehr als 50000 Festivalgäste die hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz anreisten. Schnell war nach dem Abholen des obligatorischen Southside-Bändchens und Betreten des Festival Geländes klar, dass die Regeln der Zivilisation hier wieder einmal für wenige Tage ausgeblendet werden. Trotz der häufig auftretenden Regenschauern und des allgemein schlechten Wetters, ließen sich viele Besucher nicht davon abhalten ihre „b...mehr lesen

Impressionen von der Festivalfront
Musikfestivals: Das bedeutet drei Tage Ausnahmezustand in einem Reservat für Individualisten der besonderen Art. Drei Tage „Deo-Dusche“, drei Tage Billig-Bier aus lauwarmen Aluminiumdosen, drei Tage Katerfrühstück aus der Raviolibüchse. Aber natürlich erlebt auch gleichzeitig eine Fülle von musikalischen Hochkarrätern zum moderaten Preis in einer unbeschreiblichen Atmosphäre.und geht meist mit dem guten Gefühl nach Hause, dass man, verglichen mit so manch anderen Leuten, doch noch recht normal und halbwegs zivilisiert ist. Ein Phänomen begegnet einem aber von Jahr zu Jahr auf's Neue: Kaum ...mehr lesen

Ein Akt von "Wandalismus"
Auf der Viktoriabrücke in Bonn lärmt der Autoverkehr. Es stinkt nach Abgasen, Züge fahren unter der Brücke hindurch in Richtung Köln. Auf der einen Seite der Brücke ist die Altstadt, auf der anderen Seite beginnt das Musikerviertel. Noch vor dem Musikerviertel drängen sich einige kleine Häuser um die Viktoriabrücke herum. An der Abfahrt der Brücke, in der Hein- Moeller-Straße, liegt das Autohaus Wenzel. Neben dem Haus befindet sich eine lange Mauer. Bis vor drei Monaten war an dieser nur ein Werbe-Graffiti für das Autohaus zu sehen, ansonsten war sie weiß. Jetzt aber wogen auf dieser Wan...mehr lesen

"Wenn ich so daran denke, kann ich es eigentlich kaum erwarten"
Chiemsee Reggae Summer feiert sein 15-jähriges Jubiläum! Schon bald ist es wieder soweit: Am zweiten Wochenende im August werden Tausende von jungen Menschen mit Zelten, Gummistiefeln und grün-gelb-roten Fahnenstangen im Gepäck in das beschauliche Örtchen Übersee in Südbayern pilgern, um sich die internationalen Stars der Reggae-Szene in einem Drei-Tages-Event anzuhören, denn der Chiemsee Reggae Summer feiert vom 14. – 16. August sein 15-jähriges Jubiläum. Was 1995 mit einem eintägigen Open-Air begann, ist mittlerweile mit jährlich 25.000 Besuchern zu einem Kultereignis in der deutsche...mehr lesen

Alles Wonderbra
Eine Rezension von Michelle Cunnah's „Alles Wonderbra“

Emma ist glücklich: Sie hat einen wunderbaren Freund, liebenswerte Freundinnen und wurde darüber hinaus gerade zum Junior Account Manager befördert. Ihr Leben scheint rundum perfekt – wären da nicht ihre kleinen Brüste und Claire Palmer, die versucht, ihr das Leben auszuspannen. „Alles Wonderbra“ ist die Fortsetzung von „Körbchengröße A“ und begleitet die nun 31-jährige Emma erneut durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Doch keine Sorge, auch wer das erste Buch nicht gelesen hat, kann dem Kontext Dank einiger Verweise auf ...mehr lesen

Deine Schokoladenseite
– neben MySpace, YouTube und Flickr kommt nun ARTISTICON

Selbstdarstellung und eigene Vermarktung im Internet sind durch MySpace und YouTube in den letzten Jahren rasant angestiegen. Eine eigene funktionierende Homepage, die einen soliden Internetauftritt garantiert, haben aber die wenigstens Künstler, Schauspieler, Autoren, Fotografen, Sänger, Bands und Co. Doch nun kommt eine günstige Variante auf den Markt – Artisticon, der rund um Dienstleister für Künstler aller Art.

Eine eigene Homepage ist schön und gut, doch wer kennt das Problem nicht: Man hat sich einen kostenlosen...mehr lesen

Laute Beats und fliegende Becher
Der Chiemsee Reggae Summer feierte sein 15-jähriges Jubiläum

35 Grad, vibrierende Bässe und 25.000 Festivalbesucher. Tausende von jungen Menschen sind wieder einmal mit Zelten, Gummistiefeln und grün-gelb-roten Fahnenstangen im Gepäck ins beschauliche Örtchen Übersee in Südbayern gepilgert, um sich die internationalen Stars der Reggae- Szene in einem Drei-Tages-Event anzuhören. Der Chiemsee Reggae Summer hat sein 15-jähriges Jubiläum erfolgreich auf und über die Bühne gebracht. Was 1995 mit einem eintägigen Open-Air begann, ist mittlerweile zu einem Kultereignis in der deutschen...mehr lesen

Jörg Fausers Roman "Rohstoff" - Eine Rezension anlässlich der Neuauflage seiner Bücher im Diogenes
Würde Jörg Fauser heute noch leben, hätte er bestimmt ein eigenes Weblog. In seinem Roman „Rohstoff“ beschreibt er sein ereignisreiches Leben so direkt, das es sich wie ein Tagebuch liest. Nur viel humorvoller und ausgefeilter. Der markanteste Unterschied des Romans zu Jörg Fausers Leben ist wohl, dass die Hauptfigur Harry Gelb heißt. Dieser lebt zu Beginn des Romans in Istanbul. Zusammen mit einem Maler aus Deutschland wohnt er unter dem Dach in einem kleinen Hotel. Dort schreibt er Gedichte und Erzählungen. Dabei nehmen er und sein Malerfreund nicht wenig Opium. Gelb schreibt während ...mehr lesen

Deine Juliet
Eine Rezension von Mary Ann Shaffer's „Deine Juliet“

Die 32-jährige Schriftstellerin Juliet lebt für die Literatur – sie liest leidenschaftlich gerne, ihre Kolumne „Izzy Bickerstaff zieht in den Krieg“ wurde gerade erfolgreich als Buch veröffentlicht und darüber hinaus hat sie das Angebot bekommen, einen Beitrag für die Literaturbeilage der „Times“ zu verfassen. Eines Tages erhält sie jedoch einen Brief des Bauers Dawsey Adams von der Kanalinsel Guernsey, der ihr Leben mehr beeinflussen soll als sie anfangs denkt und plötzlich wird die Literatur zur Nebensache.

Juliet l...mehr lesen

Das Gute im Schlechten


Eine Rezension zu „Kalungas Kind“ von Stefanie-Lahya Aukongo.

1978 richten südafrikanische Truppen in einem Flüchtlingslager in Namibia ein Massaker an. 600 Menschen, darunter viele Kinder und Frauen, werden getötet. Clementine Aukongo überlebt das Blutbad mit Glück: Sie wird verwundet und fällt unter einem Dornenbusch in Ohnmacht. Die Angreifer halten sie für tot. Als die Helfer schließlich die Überlebenden bergen, wird auch Clementine gefunden und in ein Notlager gebracht. Sie hat hohes Fieber, eine Schussverletzung und muss dringend behandelt werden. Doch noch etwas fä...mehr lesen

Mit Free-Hugs Schildern über die Leipziger Buchmesse
Es ist 9.45. Vor dem Eingang der Leipziger Buchmesse reiht sich ein Auto ans andere. Gehupe, Warten. Es beginnt zu regnen. Endlich finden auch wir einen Parkplatz in dem Gewusel aus Autos und Menschen. Jetzt heißt es: Laufen, damit der Regen unsere Verkleidung nicht kaputt macht.

Dann sind wir auch schon in den heiligen Hallen, in denen jedes Jahr die Leipziger Buchmesse stattfindet. Doch statt mittendrin, sind wir nur fast dabei. Bevor wir uns nämlich die Eintrittskarten in die bunte Welt der Bücher holen, gehen wir nochmal auf Toilette, um unsere Verkleidungen zu überprüfen. Nachde...mehr lesen


Ausgabe 07/2010



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